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Sparkasse Engelberg und Sparkasse Schwyz
unterzeichnen Kooperationsvertrag

Durch den Abschluss eines Kooperationsvertrags mit der Sparkasse Schwyz stärkt die Sparkasse Engelberg ihre Marktposition
Engelberg, 5. September 2003 - Die Sparkasse Schwyz sks und die Sparkasse Engelberg schliessen einen Kooperationsvertrag ab. Eine entsprechende Absichterklärung wurde heute in Engelberg von den beiden Banken unterzeichnet. Durch diese Zusammenarbeit zweier traditioneller, starker Unternehmen in der Innerschweiz werden Synergien besser genutzt und eine stärkere Stellung auf dem Kapitalmarkt erreicht. Die Kooperation hat keinen Abbau von Arbeitsplätzen zur Folge.


Zwei lokal verbundene, starke Unternehmen in der Innerschweiz haben einen nahe liegenden gemeinsamen Entschluss gefasst: die Zusammenarbeit immer dort zu verstärken, wo sich für den Kunden sichere Vorteile ergeben. Die beiden Bankleiter der Sparkassen Schwyz und Engelberg, Rainer K. Zörner und Peter A. Linder, haben heute in Engelberg die Absichtserklärung für einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser regelt im Wesentlichen die Zusammenarbeit in den Hauptgeschäftsbereichen und soll am 1. Januar 2004 in Kraft treten. Die Sparkasse Schwyz beabsichtigt sich zu einem Drittel am Aktienkapital der Sparkasse Engelberg zu beteiligen. Die Genossenschaftsanteile der Sparkasse Engelberg sollen dazu nach Genehmigung durch die Generalversammlung in Aktien umgewandelt werden.

Charakteristisch für die beiden gesunden RBA-Banken ist neben ihren vergleichbaren Geschäftsmodellen, ihre starke Verankerung im lokalen Markt. Durch die engere Zusammenarbeit werden weitere Synergien entstehen. Diese liegen im Bereich von Marketing, Kommunikation, Wertschriftenadministration, Portfoliomanagement sowie insbesondere bei der Informatik. Weiter werden die neuen Grössenvorteile beim Angebot von Bankdienstleistungen ausgeschöpft und so die Stellung auf dem Kapitalmarkt gestärkt. Bei beiden Bankinstituten hat der Kooperationsvertrag keinen Einfluss auf die Zahl der Arbeitsplätze.

Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
Rainer K. Zörner, Vorsitzender der GL Sparkasse Schwyz
Felix Keller, Verwaltungsratspräsident Sparkasse Schwyz
Alexander Höchli, Verwaltungsratspräsident Sparkasse Engelberg
Peter A. Linder, Verwalter Sparkasse Engelberg

 

Eine schlagkräftige Gruppe innerhalb der RBA Banken

Mit der Sparkasse Schwyz, der grössten unabhängigen Regionalbank der Innerschweiz, hat die Sparkasse Engelberg einen idealen Partner gefunden. Mit dem Kooperationsvertrag erhält die Sparkasse Engelberg Zugang zum RBA Initiativbanken-Pool, dem die Sparkasse Schwyz angehört und kann ihre Interessen entsprechend einbringen. Diese Bankengruppe, bestehend aus zehn grossen RBA-Banken, die auf eine Bilanzsumme von insgesamt 26 Milliarden Franken kommen, bildet eine schlagkräftige Plattform innerhalb der RBA-Bankengruppe. Im Rahmen dieses Pools werden Projekt- und Produktentwicklungen gemeinsam angegangen. Die Initiativbanken bilden zusammen die elftgrösste Bank der Schweiz.

Umfassendes Dienstleistungsangebot bleibt erhalten

Damit die Kooperation reibungslos funktionieren kann, will der Verwaltungsrat der Sparkasse Engelberg die Genossenschaftsanteile in Aktien umwandeln. Den entsprechenden Antrag unterbreitet der Verwaltungsrat den Genossenschaftern an einer ausserordentlichen Generalversammlung 2004. Die Kooperation soll schrittweise ausgebaut und vertieft werden. Die sks beabsichtigt sich zu einem Drittel am Aktienkapital der Sparkasse Engelberg zu beteiligen. Mit diesem Schritt stärkt die Sparkasse Engelberg ihre Position als moderne Regionalbank auf dem Platz Engelberg und sichert ihren Kunden langfristig ein umfassendes und konkurrenzfähiges Dienstleistungsangebot.

Die Sparkasse Engelberg beschäftigt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wies am 30. Juni 2003 eine Bilanzsumme von 123 Millionen CHF aus.

Engelberg, 5. September 2003