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Kommentar zum Semesterabschluss per 30.06.05

Sparkasse Engelberg – eine leistungsstarke Regionalbank

Die Sparkasse Engelberg befindet sich auf sehr gutem Kurs, wie die Semesterzahlen dokumentieren.

Die Sparkasse Engelberg hat in der ersten Hälfte des laufenden Jahres gut gearbeitet und die gesetzten Ziele beim Ertragswachstum weit übertroffen. Sowohl die Bilanzsumme wie auch der Betriebsertrag konnten im Vorjahresvergleich gesteigert werden. Der Bruttogewinn liegt um 41% über dem Vorjahr. Die substanzstarke Regionalbank, welche seit Anfang Jahr von Heinz Wesner geführt wird, baut somit ihre Position in Engelberg und im Engelbergertal kontinuierlich aus.

Zinsergebnis als wichtigstes Ertragsstandbein

Im ersten Semester 2005 wurde ein Betriebsertrag von rund 0.32 Mio. CHF erzielt, dies sind 23% mehr als im ersten Halbjahr 2004. Zu diesem respektablen Ergebnis haben vor allem der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+40.6%) sowie der Erfolg aus dem Handelsgeschäft (+108%) beigetragen. Unsere wichtigste Ertragskomponente, das Zinsergebnis, konnte trotz tieferer Margen auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten werden und beträgt 1.34 Mio. CHF.

Hoher Zuwachs an Kundengeldern

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Jahresbeginn mit 134 Mio. CHF um 5.6% erhöht. Die Kundenausleihungen sind mit 106 Mio. CHF (-0,1%) im ersten Semester nahezu unverändert geblieben, dafür haben die Kundengelder mit 87.7 Mio. CHF im Vergleich zum ersten Semester des Vorjahres um 7.8% zugenommen. Der Kundendeckungsgrad liegt nun bei respektablen 83%, was als Vertrauensbeweis zur Geschäftspolitik und Bankführung gewertet werden darf. Zunehmend schätzen auch Kundinnen und Kunden aus dem Engelbergertal die gelebte Dienstleistungsqualität der Sparkasse Engelberg.

Auch als Privatkundenbank hat die Sparkasse Engelberg mit ihrer fast 126-jährigen Tradition ihre Position weiter gestärkt. So stiegen die Depotwerte der Kunden um CHF 5.6 Mio. auf 95.5 Mio. CHF.

Reduzierter Sachaufwand trotz Investitionen in die Zukunft

Das traditionell hohe Kostenbewusstsein der Bank sowie Synergieeffekte aus der Kooperation mit der Sparkasse Schwyz führten erfreulicherweise dazu, dass der Geschäftsaufwand um 3% tiefer ist. Für alle per 30. Juni 2005 erkennbaren Risiken wurden nach dem Vorsichtsprinzip die betriebsnotwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet respektive zweckkonform verwendet. Die Eigenmittel der Bank übertreffen die bankengesetzliche vorgeschriebene Höhe und somit gehört das Institut zu den solid kapitalisierten Regionalbanken.

Auch für das gesamte Geschäftsjahr 2005 erwartet die Sparkasse Engelberg ein sehr gutes Ergebnis.

Seit Anfang Jahr besitzt die Sparkasse Schwyz eine Aktienmehrheit von 51% an der Sparkasse Engelberg. Die übrigen Aktien sind in der Bevölkerung des Marktgebiets weit gestreut.
 

Kennzahlen
30.06.2005
CHF 1'000
31.12.2004
CHF 1'000
Veränderung
in %
Kundengelder 87'702 81'356 7.8
Kundenausleihungen 106'227 106'341 -0.1
Depotwert Kunden 95'500 89'838 6.3
Eigene Mittel 12'363 11'946 3.5
Bilanzsumme 133'844 126'718 5.6

 

Erfolgsrechnung
2005
1.1. - 30.6.
CHF 1'000
2004
1.1. - 30.6.
CHF 1'000
Veränderung
in %
Erfolg aus dem Zinsengeschäft 1'336 1'336 0
Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft 315 224 40.6
Erfolg aus dem Handelsgeschäft 246 118 108.5
Uebriger ordentlicher Erfolg 44 29 51.7
Geschäftsaufwand 1'036 1'068 -3.0
Bruttogewinn 905 639 41.6
Zwischenergebnis 661 527 25.4
Halbjahresgewinn 320 260 23.1

 

Engelberg,  14. Juli 2005 Heinz Wesner, Vorsitzender der Geschäftsleitung