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Halbjahresabschluss per 30.06.04

Die Sparkasse Engelberg hat in der ersten Hälfte ihres Jubiläumsjahres gut gearbeitet. Sowohl die Bilanzsumme wie auch der Betriebsertrag konnten im Vorjahresvergleich gesteigert werden. Die substanzstarke Regionalbank wird sich im Herbst 2004 in eine Aktiengesellschaft umwandeln, um ihre starke Position in Engelberg weiter auszubauen
Zinsergebnis als wichtigstes Ertragsstandbein

Im ersten Semester 2004 wurde ein Betriebsertrag von rund 0.25 Mio. CHF erzielt, dies sind 14% mehr als im ersten Halbjahr 2003. Zu diesem respektablen Ergebnis hat unsere wichtigste Ertragskomponente, das Zinsergebnis einen massgeblichen Beitrag geleistet. Der Zinsensaldo von 1.3 Mio. CHF liegt leicht über dem Resultat des Vorjahres, auf Grund der tiefen Zinssätze jedoch unter den Erwartungen der Bankleitung.

Solide Refinanzierungsbasis

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Jahresbeginn mit 126.2 Mio. CHF um 2.3% reduziert. Die Hypothekarforderungen sind mit 88 Mio. CHF (-1,6%) im ersten Semester nahezu unverändert geblieben, ebenso die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform mit 47.6 Mio. Im Vergleich zum ersten Semester des Vorjahres beträgt das Wachstum rund 3%.

Reduzierter Sachaufwand trotz Investitionen in die Zukunft

In Folge der nach wie vor unsicheren Lage der Finanzmärkte setzte sich auch im 1. Semester 2004 die starke Zurückhaltung der Investoren fort. Konsequenterweise ist daher der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um rund 15% zurückgegangen. Zufrieden ist die Sparkasse Engelberg mit dem Handelserfolg, welcher rund 0.1 Mio. CHF zum Ergebnis beigetragen hat. Das traditionell hohe Kostenbewusstsein der Bank führte erfreulicherweise dazu, dass der Geschäftsaufwand unverändert blieb, dies trotz projektbezogener Investitionen für die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft. Für alle per 30. Juni 2004 erkennbaren Risiken wurden zudem nach dem Vorsichtsprinzip die betriebsnotwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Dank der kontinuierlichen Geschäftspolitik hat die Sparkasse Engelberg in den letzten 12 Monaten Reserven in der Höhe von 0.5 Mio. CHF gebildet.

Gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft

Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter werden an einer a.o. GV im September 2004 über die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft befinden. Mit diesem Schritt sichert sich die 125 jährige Regionalbank eine partnerschaftliche Zukunft im Rahmen des RBA Bankenverbundes und mit der Sparkasse Schwyz als Kooperationspartnerin. Dank dieser Kooperation ist es u.a. ab sofort möglich, für die professionelle Vermögens- und Finanzberatung auch mit den Spezialisten in Schwyz zusammen zu arbeiten. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter erhalten Anfang August 2004 umfassende schriftliche Informationen und die Einladung zur bevorstehenden Generalversammlung.

Engelberg, 14. Juli 2004