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Neujahrsapéro der Sparkasse Engelberg
«KMU müssen entlastet werden»
«Das Jahr 2009 soll ein gutes Weinjahr werden.» Anlässlich des
Neujahrsapéros der Sparkasse Engelberg vom Dienstag bewies der
Nidwaldner Nationalrat Edi Engelberger Humor. Weniger Freude
hatte er 2009 an der wirtschaftlichen Entwicklung, unter der
auch die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in Ob- und
Nidwalden zu leiden hatten. Dagegen müsse etwas unternommen
werden, befand Engelberger. «Die KMU sollen nicht Opfer einer
Krise werden, die sie gar nicht verursacht haben.» In diesem
Sinn werde er sich in Bern weiterhin mit aller Kraft für eine
Reduktion der gesetzlichen Normen und Vorschriften einsetzen,
ebenso für eine Senkung der Steuern für Unternehmen. Engelberger
wehrt sich zudem gegen staatliche Überbrückungskredite und
Konjunkturpakete: «Das Geld geht irgendwo unter und landet
sicher nicht bei den KMU.» Für das laufende Jahr malt der
Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV) deutlich
rosigere Aussichten: «Das Schlimmste ist überstanden. Ich rechne
mit einem Wirtschaftswachstum von bis zu 1 Prozent.»
Bankleiter Heinz Wesner konnte zum Neujahrsapéro rund 60
Aktionäre, treue Kunden und Gäste begrüssen. Statt auf das
«Krisenjahr 2009» einzugehen, riet er den Anwesenden, ihren
Blick vorwärts zu richten: «Glauben Sie nicht alles, was Sie
hören, sondern vertrauen Sie Ihrem Bauch und Ihrem gesunden
Menschenverstand.» Auch die Sparkasse Engelberg will 2010 einen
Schritt vorwärts machen. So investiert man in eine
leistungsfähigere EDV.
Impressionen vom Neujahrsapéro 2010
Engelberg, 5. Januar 2010 |
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